40 Konzerne für weniger Plastik


Sehr interessante Initiative aus Davos!

Insbesondere könnte (wohlgemerkt: könnte) dies das alles entscheidende Thema des Recyclings in der Mehrzahl der Schwellen -und Industrieländer voranbringen. Hauptverursacher Länder wie China, Indonesien, Nigeria und Bangladesch – Staaten ohne viel Umweltbewusstsein könnten von dieser Initiative profitieren. Und damit die Weltmeere.

Denn kurz vor Beginn des Weltwirtschaftsforums haben Dutzende Großkonzerne Tatsachen geschaffen. Vor einem Jahr warnte die Ellen-MacArthur-Stiftung in Davos vor der Meeresverschmutzung durch Plastik. Nun unterzeichneten Dutzende Firmen eine Verpflichtung.

Vor einem Jahr hatte die Ellen-MacArthur-Stiftung beim Weltwirtschaftsforum in Davos davor gewarnt, dass es im Jahr 2050 mehr Plastik als Fisch in den Weltmeeren geben könnte. Pro Jahr würden mindestens acht Millionen Tonnen Plastik in den Ozeanen landen, was einem vollen Müllwagen pro Minute entspreche – heißt es in einer Studie, die die Stiftungsvertreter 2016 beim Kongress in der Schweiz vorlegten.

Nun, ein Jahr darauf, ist die Verschmutzung der Weltmeere wieder ein Thema in Davos. Im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums schlossen sich 40 der größten Konzerne der Welt einer Initiative der britischen Seglerin Ellen MacArthur und ihrer Stiftung an, die eine neue, recycelbare “Plastikwirtschaft” fordert. Die Unternehmen wie Procter and Gable, Unilever, Coca-Cola, Danone und Dow Chemical verpflichteten sich, weniger und umweltfreundlicheres Plastik zu verwenden.

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