Verbraucher – Mach Mit!


Sicherlich fragen Sie sich, wie Sie sich, Ihre Familie und die Umwelt vor Plastik schützen können. Die Antwort ist simpel: Entfernen Sie – wo möglich – Plastik aus Ihrer näheren Umgebung. Sie werden erschreckt sein, wie viel Plastik Sie täglich um sich haben – dies schreibt Ihnen der Autor auf seinem Plastik-Keybord. Es geht nicht darum, Plastik zu verteufeln, sondern realistisch seine schädlichen Komponenten wahrzunehmen und abzustellen. Natürlich ist der Kampf gegen eine Plastikwelt auch immer ein Kampf mit der eigenen Selbstdisziplin. Denke ich an die Stofftüte vor dem Einkaufen……

Was sind also die kleinen Schritte, die Sie gehen können – hier einige kleine Beispiele, die Sie persönlich ergänzen können. Wie Sie sehen: Die meisten Beispiele beziehen sich auf die tägliche “Convienience”:

- Wasser: Trinken Sie aus Edelstahlflaschen oder Wasserflaschern – statt aus Wasserflaschen.

- Taschen: Nutzen Sie keine Plastiktaschen. Nehmen Sie immer eine Tasche mit, wen Sie einkaufen gehen.

- Strohalme: Wollen Sie, das Ihr Strohalm noch in tausend Jahren in den Meeren schwimmt – mehr oder weniger aufgelöst. Es gibt auch Strohalme aus Edelstahl oder Glas zu kaufen. Sicherlich etwas ungewöhnlich.

- Kaffee To Go: Seien Sie mal anders. Es lohnt sich, Ihren Keramik oder Edelstahlbecher – auch einmal im Auto – mizunehmen.

- Lebensmittel To Go: Auch hier gilt: Unterstützen Sie Anbieter, die Verpackungen aus Karton oder Pappe nutzen.

- Lebensmittel Verpackungen: Entscheiden Sie selber, ob Sie die in Plastik eingepackte Öko-Gurke kaufen, oder die konventionelle Gurke ohne Plastik.

- Feuerzeuge: Anstatt Kunstoff-Einweg-Feuerzeuge zu kaufen, nutzen Sie lieber wiederbefüllbare Feuerzeuge. Die Ozeane der Welt und die Albatros-Kücken, die aus der Nahrungskette des Pazifischen Ozeans gespeist werden, werden Ihnen dankbar sein.

- Milch und Saft: Kaufen Sie Ihre Milch und Ihren Saft in Mehrwegflaschen. Das ist vielleicht vordergründig altmodisch – aber es lohnt sich für Ihre Gesundheit und die Natur.

- Plastikfolie: Lernen Sie, wie in alten Zeiten, wieder in Papier einzuwickeln. Von Lebensmitteln bis Geschenken.

- Verzicht auf Fleece: Verzichten Sie nach Möglichkeit auf Fleece-Jacken.

- Plastikspielzeug: Kaufen Sie beim derzeitigen Stand kein Plastikspielzeug aus Ländern, die Phtalate und Bisphenol A nicht verboten haben.

- Schuller und Beißringe: Kaufen Sie nur Schnuller und Beißringe, die frei von Bisphenol A sind.

- Kauf frischer Lebensmittel: Am Markt einkaufen und Kräuter und Tomaten auf dem eigenen Balkon anpflanzen

- Verzicht auf Mikroplastik in Kosmetika und Körperpflegeprodukten: Einige Kosmetika haben Mikroplastik in ihren Inhaltsstoffen. Prüfen Sie dies! Nutzen Sie keine Produkte mit Mikroplastik.Hauptsächlich werden den Kosmetik- und Reinigungsprodukten als Mikroplastik Polyethylene (PE) sowie Polypropylene (PP) zugesetzt. Achten Sie diesbezüglich auf die Inhaltsangaben auf der Verpackung.

 


3 thoughts on “Verbraucher – Mach Mit!

  • Eppinger Margot

    Stimmt es, dass in Deutschland die Abwasser gereinigt
    werden, also auch von Plastik- und Fleeceteile bevor sie
    weitergeleitet werden in Flüsse und Meere??
    Ich hatte die Idee, daß Filter in die Waschmachienen eingebaut
    werden müßten, als Antwort kamm das Obigen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Eppinger

  • Dr. Schubert

    Habt Ihr schon mal Firma MEMON in ROsenheim gefragt, ob die mit Ihrer Technologie die Menge an Plastik reduzieren können? Bei Nanopartikeln in der Druckerei hat es jedenfalls schon funktioniert. Ansonsten komme ich nicht auf eure partikelliste fuer den Einkauf .-. Bin z.Z. In Vietnam alles sehr schön bis der neue Mensch kam . Jetzt ist hier alles voll mit plastik

  • Yvonne Zimmermann

    Gute Tipps von denen wir viele befolgen, aber beim Lebensmitteleinkauf wird es nahezu unmöglich, denn ein Bioladen ist meilenweit entfernt und nicht umweltfreundlich zu erreichen. Milchflaschen gibt es hier in keinen Läden mehr und die
    Auswahl an plastikfreien
    Verpackungen ist mehr als
    überschaubar. Bei einem
    Vollzeitjob kommt noch der
    Zeitfaktor erschwerend hinzu.
    Tipps für Berufstätige im ländlichen Raum?
    LG Y.Zimmermann

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