Belgier finden Plastikmüll in 5.000 m Meerestiefe Autor: U. Neumann 1


Belgier finden Plastikmüll in 5.000 m Meerestiefe Autor: U. Neumann

Belgische Forscher haben Plastikteile in einer Meerestiefe von 5.000 Metern entdeckt. Noch nie zuvor wurde in solch einer Tiefe Plastikmüll gefunden. Die Verschmutzung hat fatale Folgen. Jährlich sterben unzählige Fische und andere Meeresbewohner und letztlich gelangen die Mikroplastikteile über Fische und Muscheln bei uns auf die Teller.

Die Menschen werfen massenweise Plastik ins Meer und in die Flüsse und die Schifffahrt hat schon seit längerem deshalb Alarm geschlagen.

Die Plastikteile werden im Meer zu kleinen Teilchen oder Mikroplastik von 5 Millimetern und noch kleiner. Ein Forscherteam von der Universität Gent hat jetzt in einer Tiefe von 5.000 Meetern Mikroplastik im Meer entdeckt. Noch nie zuvor ist Plastikmüll in solch einer Tiefe gefunden worden, heißt es im VRT-Programm Koppen.

Die Teilchen werden von Fischen und anderen Meerestieren verschlungen. Jährlich sollen auf diese Weite eineinhalb Millionen Meerestiere sterben. Letztlich geraten diese Mikroplastikteile über Fische und Muscheln auch auf unsere Teller. Wer ein Kilo Muscheln isst, soll 300 bis 600 dieser Mikroplastikteile zu sich nehmen.

Die Forscher rufen die Menschen deshalb dringend dazu auf, kein Plastik mehr in die Meere und Flüsse zu werfen.


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