Bio Plastik Klassifizierungen


Was sind Biokunststoffe, biobasierte Kunstoffe oder biologisch abbaubare Kunststoffe?

Bis in die 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurden Kunststoffe fast ausschließlich aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Erst seit Ende des Zweiten Weltkrieges werden als Rohstoffquellen üblicherweise fossile, nicht erneuerbare Ressourcen, wie Erdöl oder Erdgas, genutzt. Seit etwa 20 Jahren sind nun wieder verstärkte Bemühungen zu verzeichnen, Kunststoffe zum Teil oder auch vollständig aus nachwachsenden Rohstoffen zu erzeugen und am Markt zu etablieren. Neben dem Ziel, die Eigenschaften der Produkte zu verbessern und die Herstellungskosten zu verringern, trugen Probleme in der Abfallwirtschaft,
das Gewahrwerden der Begrenztheit fossiler Rohstoffe und die allgemeine Diskussion über treibhausrelevante Gase dazu bei, dass wieder verstärkt nachwachsende Rohstoffe zur Herstellung von Kunststoffen zum Einsatz kommen. Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen werden in der Regel als Biokunststoffe oder Biopolymere bezeichnet, wobei diese und ähnliche Begriffe – zum Beispiel „biobasiert“ – bis heute nicht eindeutig definiert sind. Die Entwicklung einer Terminologie durch nationale und internationale Normungsgremien hat für diese Werkstoffgruppe gerade erst begonnen und wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. (Quelle:Umweltbundesamt)

Folgende Klassifizierungen können vorgenommen werden:

Biobasierte Kunststoffe

nennen sich Erzeugnisse, die vollständig aus nachwachsenden Rohstoffen stammen. Diese Erzeugnisse können sowohl biologisch abbaubar als auch nicht abbaubar sein. Nach DIN EN 13432 bedeutet Bioabbaubarkeit, dass sich ein Material nach einer festgeschriebenen Zeit unter definierten Temperatur-, Sauerstoff und Feuchtebedingungen in der Anwesenheit von Mikroorganismen oder Pilzen zu mehr als 90 Prozent zu Wasser, Kohlendioxid (CO2) und Biomasse abgebaut haben muss. Biobasierter Kunststoff kann beispielsweise aus Stärke, Zellulose, Zucker, pflanzlichen Ölen, Lignin und Proteinen hergestellt werden. Gewonnen werden diese Grundbausteine etwa aus Mais, Holz, Zucker und Kartoffeln. Aber wie gesagt: biobasierte Kunststoffe müssen nicht zwingend biologisch abbaubar sein und die Kompostierbarkeit kann sehr lange Zeiträume in Anspruch nehmen.

Biologisch abbaubare Kunststoffe mit Erdöl

Bioplastik ist nicht zwangsläufig aus nachwachsenden pflanzlichen oder tierischen Rohstoffen hergestellt; es gibt auch Kunststoffe aus fossilen, nicht nachwachsenden Ressourcen (z.B. Erdöl), die biologisch abbaubar sind. Die biologische Abbaubarkeit ist somit nicht an die Rohstoffbasis gebunden, sondern hängt allein von der chemischen Struktur des Werkstoffs und seinem Vermögen ab, sich durch biologische Aktivität in natürlich vorkommende Stoffwechselendprodukte umzuwandeln.

Diese Kunststoffe werden chemisch so hergestellt, dass sie beim Erreichen ihrer Abfalleigenschaft durch Bakterien mit Hilfe von Sonnenlicht und Wasser zersetzt und damit mehr oder weniger abgebaut werden können.

Mischformen

Darüber hinaus gibt es Mischpolymerisate aus beiden Herkunftsbereichen, die im Kern aus Erdölprodukten bestehen und die durch ihre gezielten chemischen
Eigenschaften durch Mikroorganismen angegriffen und zersetzt werden könnten


Ein Gedanke zu “Bio Plastik Klassifizierungen

  • Jessica

    Man gere4t schnell wdeeir in den Trott. Leider ist Plastik immer noch so leicht, schnell und unkompliziert verffcgbar. We4re es doch blodf mit Papier, Holz oder Glas e4hnlich

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