EU Parlament mit weiteren Schritten gegen Plastikmüll


Die Abgeordneten fordern laut einer am 14.01.14 angenommenen Entschließung ab 2020 ein Verbot der gefährlichsten Plastikprodukte und bestimmter Plastiktüten, als Teil einer europäischen Strategie zur Verringerung von Kunststoffabfällen in der Umwelt. Die EU sollte auch verbindliche Recycling-Ziele für Plastikmüll einführen, so der Text der Entschließung. Die Resolution, ein Aufruf zum Handeln infolge eines Grünbuchs der Kommission, wurde per Handzeichen angenommen. In dem Text betonen die Abgeordneten, dass Plastikmüll die Umwelt gefährdet, weil Kunststoffabfälle trotz ihrer Besonderheiten nicht ausdrücklich im EU-Recht behandelt werden, aber auch wegen unzureichender Umsetzung und Durchsetzung des EU-Abfallrechts durch die Mitgliedstaaten.

Die Abgeordneten schlagen vor, spezifische verbindliche Ziele für die Sammlung – und Sortierung von bis zu 80% – von Kunststoffabfällen auf EU-Ebene festzulegen. Verbindliche Kriterien für das Recycling und harmonisierte Kriterien für Sammlung und Sortierung sollten unter Gewährleistung gleicher Wettbewerbsbedingungen gestaltet und eingeführt werden. Sie betonen, dass auch die Verpackungsrichtlinie “dringend” überarbeitet werden muss.

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