Giftige Weichmacher in Kinderspielzeugen


Sechs von acht getesteten Spielzeugen, die in diesem Jahr Kinderzeitschriften beigefügt waren, enthielten gesundheitsgefährdende Schadstoffe. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des für Spielzeuganalysen zertifizierten Münchner Labors “Dr. Graner & Partner” im Auftrag der Grünen-Bundestagsfraktion. Die gelbe Einhorn-Figur aus dem Februar-Heft “Die Prinzessin und das Einhorn” enthielt stark gesundheitsgefährdende Weichmacher. Hier sei eine 80-fache Grenzwertüberschreitung festgestellt worden. Fraktionsvize Bärbel Höhn erstattete gestern Strafanzeige gegen das Vertriebsunternehmen.

Cadmium- und Blei-Rückstände enthielten auch der Glitzerfächer aus dem Heft “Prinzessin Lillifee” vom Juli 2013, eine “Baby Filly Mermaid”-Figur aus dem “Filly Extra”-Magazin vom April sowie ein Indianer-Plastikbeil aus dem “Yakari”-Heft vom Juli. Blei, Cadmium und schädliche polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe in einer Konzentration, die für unter Dreijährige nicht zugelassen wäre, enthielt auch ein Abzeichen aus dem Heft “Dino Action” vom April.

Völlig schadstofffrei seien nur Spielzeuge aus dem ebenfalls getesteten März-Heft “Pettersson und Findus” und dem Februar-Heft “Chacker Can” gewesen.

Quelle: mar

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