Hungern bei vollem Magen: Tote Wale an Nordseeküste sind „gefüllt“ mit Plastikmüll 2


Der grausame Tod von 13 Pottwalen, die seit Anfang des Jahres an der Nordseeküste Schleswig-Holsteins gestrandet sind, ist ein tragisches Symbol für den menschlichen Gleichmut gegenüber den Meeresbewohnern: Bei vier Tieren haben Forscher große Mengen an Plastikmüll im Magen gefunden.

Zwar hat eine Obduktion festgestellt, dass die Tiere an Herz-Kreislauf-Versagen gestorben waren, aber in ihren Mägen wurden ungewöhnliche „Futterreste“ gefunden: etwa Reste eines 13 Meter langen und 1,2 Meter breiten Schutznetzes, das in der Krabbenfischerei eingesetzt wird, eine 70 Zentimeter lange Plastikabdeckung aus dem Motorraum eines Autos sowie scharfkantige Reste eines Kunststoffeimers.

„Diese Funde zeigen uns die Auswirkungen unserer Kunststoffgesellschaft: Tiere nehmen unbeabsichtigt Plastik und anderen Kunststoffmüll auf, leiden darunter, im schlimmsten Fall verhungern einige bei vollen Mägen. Das ist eine dringende Mahnung, verstärkt gegen Müll im Meer vorzugehen. Schleswig-Holstein wird seine Anstrengungen hierzu intensiv fortsetzen“, wird Schleswig-Holsteins Umweltministers Robert Habeck vom Nachrichtenportal shz.de zitiert wird.

Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/panorama/20160427/309508165/tote-wale-nordseekueste.html#ixzz478JrnQzK


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2 thoughts on “Hungern bei vollem Magen: Tote Wale an Nordseeküste sind „gefüllt“ mit Plastikmüll

  • bernhard meurers

    Ist ja alles schön u gut hier, aber wo gibt es praktische Tips für die Vermeidung von Plastik wie z.B. der Kauf oder wie auch immer geartete Erwerb von Spülmittel ohne Plastik. Solche Dinge fände ich als Einsteiger hilfreich.
    Gibt es bei Euch Plakate, die ich in meiner Firma aufhängen kann?
    Bernhard Meurers, Landsberg am Lech – der führt bestimmt auch eine Menge Plastik mit sich