Neue Studie:weniger Plastik in den Ozeanen


Forscher der Western Australia´s Oceans Universität haben festgestellt, dass die Partikeldichte von Plastik in den Ozeanen deutlicher geringer ist als bislang vorhergesagt.

Das zeigt die Auswertung von tausenden Wasserproben. Diese wurden von einem Forschungsschiff bei einer Fahrt rund um die Welt an 141 Orten erhoben. Demnach liege die auf der Wasseroberfläche treibende Menge an Plastik zwischen 7000 und 35.000 Tonnen, schreibt das internationale Forscherteam in der Zeitschrift “Proceedings of the National Academy of Sciences”.

Schätzungen aus den 70er-Jahren gingen von hundert Mal größeren Plastikmengen aus. Vor allem die Menge an Plastikpartikeln im Millimeter- und Mikrometerbereich ist geringer als angenommen.

Dieses Ergebnis deutet darauf hin, dass kleine Plastikteile von der Meeresoberfläche verschwinden. Damit sind sie jedoch nicht aus der Welt. Vielmehr zerfallen sie zu noch kleineren Partikeln, sinken ab, oder werden von Meeresbewohnern verschluckt.

Laut den Forschern ist es wichtig zu verstehen, wie das Plastik genau von der Oberfläche verschwindet. Nur so könne man den Umwelteinfluss von Plastikmüll im Ozean einschätzen.

Quelle: http://bigstory.ap.org/article/study-plastic-debris-widespread-ocean-surface

Foto: M.C. O’Connor/Marine Photobank