Plastikräder aus Kläranlagen verschmutzen massiv die Meere


Plastikmüll in den Ozeanen ist ein großes Problem fürs biologische Gleichgewicht der Meere. Nun stellt sich raus, dass selbst Klärwerke zu dieser Verschmutzung beitragen. Zu Hunderttausenden werden Plastikrädchen an den Strand geschwemmt – vom Mittelmeer über den Atlantik bis zur Ostküste der USA. Diese Plastikrädchen stammen aus den Kläranlagen verschiedener Länder.

Sie dienen als Trägermedium für Bakterienkulturen, mit deren Hilfe Abwasser gereinigt wird. Sie werden in großen Mengen in Klärbecken geschüttet, wo sie zur besseren Besiedlung frei herumschwimmen. Die vielen Speichen und Zacken bieten genügend Oberfläche, um Bakterien in ausreichender Menge aufzunehmen, mit denen sich die organischen Bestandteile des Wassers zersetzen lassen.

 

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