Viel Plastikmüll auf den Malediven


„Unsere Forschungsergebnisse zeigen deutlich, dass die globale Plastik-Verschmutzung der Weltmeere auch die einsamsten Inseln erreicht hat“, sagt Hannes Imhof. Die tägliche Belastung durch Plastikmüll sei zwar erheblich geringer als an den Küsten dicht besiedelter Regionen in Asien – wie zum Beispiel an manchen Stränden in Südkorea oder Indien, wo neueren Messungen zufolge täglich mehr als 1.000 Kunststoff-Partikel pro Quadratmeter angeschwemmt würden. Aber dieser Unterschied sei kein Grund zur Entwarnung.

„Vermutlich wären unsere Forschungsdaten für Vavvaru noch dramatischer ausgefallen, wenn wir auch Mikroplastik unterhalb einer Größe von einem Millimeter erfasst hätten. Denn unsere Forschung von anderen Gebieten zeigt, dass mit abnehmender Größe die Menge der Teilchen stark zunimmt. Speziell diese kleinen Teilchen aber gelangen besonders leicht in die Nahrungsketten“, so der Bayreuther Biologe.

http://www.innovations-report.de/html/berichte/umwelt-naturschutz/paradiese-in-gefahr-bayreuther-studierende-forschen-auf-den-malediven-zu-plastikmuell-in-den-meeren.html

 

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